Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal darf ich Ihnen den herzlichen Dank des DSV-Vorstands übermitteln für die wirklich überwältigende Leistung bei der Unterbringung und Unterstützung geflüchteter ukrainischer Schwimmsportler*innen. Da wird Immenses geleistet! Alle Achtung und Anerkennung!

In den letzten Tagen erreichten uns in der Geschäftsstelle vermehrt Anfragen bezüglich der Ermöglichung der weiteren Ausübung des Schwimmsports (und der weiteren Sportarten, v.a. Wasserspringen und Wasserball) durch ukrainische Flüchtlinge mit Teilnahme auch an Wettkämpfen hier in Deutschland.

Das DSV-Präsidium hat sich auf seiner Sitzung am 25.03.22 mit dieser Thematik beschäftigt. Es ist der Auffassung, daß den ukrainischen Flüchtlingen eine möglichst unbürokratische Teilnahme an Wettkämpfen ermöglicht werden soll, sodass eine Registrierung und Lizenzierung über den meldenden Verein vorgenommen werden kann.

Laut § 13 Abs. 1 d) der aktuellen DSV-Satzung ist die Festlegung, ggf. der Erlass von sog. Sportgebühren (u.a. die Registrierungs- und Lizenzierungsgebühren) eine originäre Aufgabe der Mitgliederversammlung. Das Präsidium  und der Vorstand können hierüber demzufolge keinen Beschluss fassen.

Die  Registrierungs- und Lizenzierungsgebühren müssten daher weiterhin vom antragstellenden Verein übernommen werden. Dieses gebietet sich auch aus Gleichbehandlungsgrundsätzen gegenüber etwaigen anderen Anspruchsgruppen.

 Es gibt allerdings die Möglichkeit, Anträge über Hilfsprojekte zur Kostenübernahme zu stellen:

Der DOSB hat einen Soforthilfefonds aufgelegt. Auf der Startseite des DOSB (https://www.dosb.de/) findet sich der Link zum entsprechenden Online-Formular.

Wir bitten, diese Mitteilung auch an Ihre  Mitgliedsvereine weiter zu leiten.

 Vielen Dank für eure Unterstützung!

 Mit freundlichen Grüßen

 Doris Plötz
Assistenz des Vorstands
Korbacher Straße 93 | 34132 Kassel
T: +49 (0) 561 9 40 83-31

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